<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<!-- generator="wordpress/2.3.2" -->
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	>

<channel>
	<title>Ama's Blog</title>
	<link>http://vnica.com</link>
	<description>A digital window into Ama's world</description>
	<pubDate>Sat, 24 Oct 2009 13:10:17 +0000</pubDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.3.2</generator>
	<language>en</language>
			<item>
		<title>Eine Perle am Atlantik</title>
		<link>http://vnica.com/?p=13</link>
		<comments>http://vnica.com/?p=13#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 26 Jul 2009 16:20:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ama</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://vnica.com/?p=13</guid>
		<description><![CDATA[Wie kann man unspektakulär aus dem Alltag ausbrechen? Indem man für eine Weile an einem anderen Ort lebt, in einem anderen Land, einer anderen Stadt, mit anderen Menschen und dies, ohne den Kontinent zu verlassen. Schnell verschwindet nach der Rückkehr das Erlebte im Hintergrund, versinkt unter dem Deckel der Routine, die einen wieder hat, sobald [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie kann man unspektakulär aus dem Alltag ausbrechen? Indem man für eine Weile an einem anderen Ort lebt, in einem anderen Land, einer anderen Stadt, mit anderen Menschen und dies, ohne den Kontinent zu verlassen. Schnell verschwindet nach der Rückkehr das Erlebte im Hintergrund, versinkt unter dem Deckel der Routine, die einen wieder hat, sobald man ihr den kleinen Finger reicht &#8230; Deshalb hier ein Rundgang, zu verstehen als Ausschnitt und Augenblick, wie er in den Monaten Mai bis Juli entstehen kann. <strong>Cádiz </strong>Spanien ist unterteilt in 17 Regionen bzw. 50 Provinzen. Cádiz liegt in der  südlichen Region &#8220;Andalusien&#8221; und ist Provinzhauptstadt. Weitere Provinzen sind Almería, Córdoba, Granada, Huelva, Jaén, Málaga und Sevilla. Sevilla ist die Hauptstadt der Region Andalusien.Cádiz ist eine Perle am Atlantik. Gegründet 1104 v. Chr. von Phöniziern, mit einer Bevölkerung von 127´200 Einwohnern, ist die Halbinsel  ein Ort von hoher Lebensqualität und unvergesslichem Charme (<a href="http://www.cadiz.es" target="_blank"><em>www.cadiz.es</em></a>, <a href="http://laciudad.cadiz.es" target="_blank"><em>laciudad.cadiz.es</em></a><em>).</em>  Der Name <em>Costa de la Luz </em>(Küste des Lichts) bringt den Sonnenschein (beinahe zu jeder Tages- oder Jahreszeit) zum Ausdruck, der sich an kalkweissen Häusern, im goldenen Sand und im klaren Wasser reflektiert. Das lebendige, kraftvolle aber sanfte Licht wird der Reisende nach seiner Rückkehr wie einen Schatz im Herzen bewahren (<a href="http://www.andalucia.org/playas/costa-de-la-luz-cadiz" target="_blank"><em><u>http://www.andalucia.org/playas/costa-de-la-luz-cadiz</u></em></a>).Wohnungen kann man auf <a href="http://www.idealista.es" target="_blank"><em>www.idealista.es</em></a> finden, wobei vorzugsweise Privatpersonen kontaktiert werden, da Verwaltungen unerreichbar sein können. <strong>Mehr als 3000 Jahre Geschichte</strong>In der<em> Casa del Obispo</em> (Plaza Fray Félix) lernt der Besucher in einem didaktischen archäologischen Rundgang die Entwicklung der Stadt vom 8. Jh.v.Chr. - 18. Jh., phönizische, punische, römische und mittelalterliche Gebäude kennen <a href="http://www.lacasadelobispo.com" target="_blank">(</a><cite><a href="http://www.lacasadelobispo.com" target="_blank"><em>www.lacasadelobispo.com</em>).</a>  </cite>Archäologie, Kunst (15.-20.Jh.) sowie Ethnografie und neue Kunst findet man im <em>Museo de Cádiz</em> (<a href="http://www.juntadeandalucia.es/cultura/museocadiz" target="_blank"><em>www.juntadeandalucia.es/cultura/museocadiz</em></a>) an der Plaza de Mina und ganz in der Nähe, an der c/Rosario, Gemälde von Francisco de Goya im neoklassizistischen Gebäude <em>Oratorio de la Santa Cueva</em>. Joseph Haydn komponierte für das Oratorium &#8220;Die sieben letzten Worte unseres Erlösers am Kreuze&#8221; (<em><a href="http://www.youtube.com" target="_blank">www.youtube.com</a>).</em>Am 24. September 1493 trat Christoph Kolumbus in Cádiz seine zweite Entdeckungsreise an, am 11. Mai 1502 seine vierte.Die Verfassung von Cádiz aus dem Jahr 1812 war die erste schriftlich niedergelegte Verfassung die von Spaniern für Spanien erarbeitet und in Kraft gesetzt wurde. Sie war Vorbild für spätere spanische und ausländische Verfassungen. <strong>Sprachschule</strong>In <em>K2internacional</em> an der Plaza del Mentidero lehrt Carlos Zapata mit Liebe, Witz und Bezügen zu Film- und Musikwelt ein Stück Spanien und verrät, was in welchen Situationen niemals (jamás) gesagt werden darf<em> (<a href="http://www. k2internacional.com" target="_blank">www.k2internacional.com</a></em>). <em>Gadir</em> im jüngeren Stadtteil bietet u.a. reine Grammatikkurse an (<a href="http://www.gadir.net" target="_blank"><em><u>www.gadir.net</u></em></a>, C/Pérgolas, 5. Apartado 31). Privatstunden zu günstigen Preisen und in angenehmer Atmosphäre bei Macarena Jimenez Quevedo an der Plaza del Palillero, Calle Novena 2. <span class="adr" id="adr" dir="ltr"><span class="street-address"><strong>Essen und Trinken</strong></span></span><span class="adr" id="adr" dir="ltr"><span class="street-address"></span></span>Zwischen ca. 14 - 17.30 Uhr wird weder gearbeitet noch eingekauft, sondern gegessen. Auswärts bieten sich Tapas oder einfache Dreigänger an. Empfehlenswert ist der Bobadillo, ein Weisswein aus Sanlúcar de Barrameda und ein tinto de verano (Wein mit Orangen- oder Zitronenlimonade) sowieso.SAN FRANCISCO UNO. Taberna - Restaurante. Plaza de San Francisco. Tel. 956 212 597.LOS PLATILLOS VOLANTES. Cafe - Bar. C/ San Francisco, 6EL SERRALLO.  Bar.  Plaza del Mentidero. Tel. 956 225 188.Frühstück: <em>Cafetería Baro</em> neben dem Hotel Playa Victoria (<span class="adr" id="adr" dir="ltr"><span class="street-address">Glorieta Ingeniero La Cierva S/N). Hier gibt es leckere &#8220;croissants&#8221; mit exquisitem &#8220;jamón serrano&#8221; und weiteren Beilagen sowie einen</span></span><span class="adr" id="adr" dir="ltr"><span class="street-address"> grossen, weissen &#8220;manchado&#8221;</span></span><span class="adr" id="adr" dir="ltr"><span class="street-address"> (Milchkaffee). </span></span><span class="adr" id="adr" dir="ltr"><span class="street-address">Im <em>Samir </em>a</span></span><span class="adr" id="adr" dir="ltr"><span class="street-address">n der Plaza del Mentidero trinkt man ihn für nur 1 Euro und es dürfen Süssspeisen aus der </span></span>benachbarten deutschen Bäckerei <em>PANaíso</em> (nicht zu verwechseln: Tarta de amapolla / de ampola) verzehrt werden. Diese verkauft auch Sauerteigbrot. Kaffee und Wifi im Duo gibt es in <em>La Prensa </em>(Plaza de San Antonio) und im <em>Café del Centro </em>(Calle San José / Calle Ancha).Kunterbunter <em>mercado</em> an der Plaza de las Flores: Flüchtige Schnecken, Meerestiere und -früchte, Fleisch, Gemüse, Früchte (frische Feigen zu Tiefstpreisen), Textilien, etc. Ein Spektakel bis ca. 12.30.Die <em>escuela de hosteleria</em> (<a href="http://www.ehcadiz.com" target="_blank"><em>www.ehcadiz.com</em></a>) bietet öffentliche Kurse an und vermittelt die Küche als einen Ort der fünf Sinne, wo Technik und Aesthetik die Natur in Kunstwerke verwandelt. Die <em>Gruppe gaditanische Gastronomie</em> <em>(<a href="http://www.grupogastronomicogaditano.com" target="_blank">www.grupogastronomicogaditano.com</a></em>) organisiert mit der Hotelerieschule im Sommer für die Unversität <em>(</em><a href="http://www.uca.es" target="_blank"><em>www.uca.es</em></a><em>) </em>jeweils einen 5-tägigen Kurs. Hier holt sich Pilar neue Tipps und Tricks für ihren wunderbaren gastronomischen Blog <em><a href="http://tubal.blogspot.com" target="_blank">tubal.blogspot.com</a>. </em><span class="adr" id="adr" dir="ltr"><span class="street-address">Wer online aktuelle, lokale Produkte kaufen will, tut dies über <em><a href="http://www.laalacena.net" target="_blank">www.laalacena.net</a> </em>und lässt sich auf <a href="http://www.cosasdecomer.com" target="_blank"><em>www.cosasdecomer.com</em></a> inspirieren.</span></span>Flüssig, kühl und nährstoffreich ist der <em>gazpacho</em> das ideale Nahrungsmittel im Sommer. Knoblauch, Brot, Tomate, Zwiebeln, Olivenöl, Essig und Salz sind die üblichen Zutaten. In orientalisch geprägten Provinzen Andalusiens (Málaga, Córdoba und Granada) ist der <em>ajoblanco</em> verbreitet. Die Grundzutaten werden mit zerriebenen Mandeln (anstelle von Tomaten) vermischt und mit Trauben, Rosinen oder Melonenstücken abgerundet.<strong><em>Gazpacho de sandía con jamón ibérico</em> </strong>(4 Personen)1/2 Wassermelone1 rote Pepperoni<span style="white-space: pre" class="Apple-tab-span">	</span><span style="white-space: pre" class="Apple-tab-span"></span>1 kleine Zwiebel3 Scheiben Brot3 reife Tomaten                                                in Stücke schneiden3 EL Olivenöl (virgen extra), Essig (vinagre de jerez)                     zugeben, eine Nacht im Kühlschrank ziehen lassenmit dem Mixer zerkleinern, durch das Passiersieb lassen1/2 Liter Wasser                                                 zugeben&#8211;75g iberischer Schinken                    in lange Streifen schneiden, im Ofen 30 Min.bei 180 Grad  knusprig                                                                                                 backenKümmel (Pulver)Salz                                                       nochmals Olivenöl zugeben, würzen, mit dem Schinken garnieren <strong>Bewegung</strong>Im Zentrum <em>Tiptoes</em> erteilen Marta und Montse Pilates-Stunden und achten auf eine ergonomische, nachhaltige Haltung (<a href="http://pilatescadiz.com" target="_blank"><em>http://pilatescadiz.com</em></a>).Ein Strandspaziergang bei Ebbe von der Playa Victoria bis zur Playa de Santa Maria ist besonders am Morgen (früh) oder bei Sonnengang ein Erlebnis. Rote, gebäudefreie Sonnenuntergänge geniesst man auf dem Castillo de Santa Catalina neben dem Stadtstrand Caleta bei leicht nebligem Himmel, im Sommer mit DJ und kulturellem Spektakel (Puestas de Sol Castillo de Santa Catalina). Ein Ausflug nach Puerto de Santa Maria lohnt sich dank der Rückfahrt bei Sonnenuntergang mit dem letzten Katamaran.Surfen im Kleinstadtgetümmel, neben Monumenten, Tauben und Palmen ist dank öffentlichem Wifi möglich an der Plaza de la Catedral, Plaza del Palillero, Plaza San Antonio (<em>Cafe Prensa)</em>, etc.Das 10er-Abonnement für die Stadtbusse sucht man in Zeitschriftenläden oder Papeterien. Radfahren ist auf dem Trottoir möglich und Autofahren sollte möglichst vermieden werden. Occasionsfahrräder werden auf Fresszetteln beispielsweise in der Facultad de Filosofía y Letras (<a href="http://www.uca.es/centro/1C03" target="_blank"><em>www.uca.es/centro/1C03</em></a>) gegenüber dem Parque Genovés inseriert.Von der Torre Tavira (<a href="http://www.torretavira.com" target="_blank"><em>www.torretavira.com</em></a>) aus geniesst man einen Rundblick über die Stadt. Die Projektion der Cámara Oscura zeigt wie bereits zu da Vincis Zeiten eine &#8220;bewegte Fotografie&#8221; und ermöglicht, Cádiz in 360 Grad zu erblicken. Die Kathedrale wurde von 1722 - 1838 (Barock, Rokokko, Neoklassik) gebaut. Auf Grund der Nähe zum Meer schützen Netze an der Decke den Besucher vor korrodierenden Steinen (<a href="http://www.torredeponiente.com" target="_blank"><em>www.torredeponiente.com</em></a>).Cádiz <em>hat</em> eine Perle, die <em>Peña La Perla de Flamenco</em> (<a href="http://www.laperladecádiz.com" target="_blank"><em>www.laperladecádiz.com</em></a>) an der C/ Carlos Ollero, s/n. Das Gebäude ist äusserst unscheinbar, wartet aber mit faszinierendem Innenleben, mit anmutenden Tanz und kunstvoller Musik auf. Jeweils am Freitag ab 22h, wer einen Sitzplatz möchte, gesellt sich schon um 21.15 zu den Besuchern. Bezahlen muss man nur das Essen und Trinken.Neue Gebäude realisieren sich vorzugsweise mit dem Architekten-Team von Gumersindo Fernandez (<a href="http://gfarquitectos.com" target="_blank"><em>http://gfarquitectos.com</em></a>) in der Calle Ancha 8. <strong>Exursionen am Wasser</strong>Wer in Richtung Huelva fährt, kann von Sanlúcar de Barremeda aus mit dem Schiff auf dem Rio Guadalqivir den Nationalpark &#8220;Doñana&#8221; erkunden, der mit Stränden, Dünen, Pinienwäldern und Marschland aufwartet. Frühzeitig reservieren im Besucherzentrum in der alten Eisfabrik (fábrica de hielo) und im Mai warme Kleider einpacken. Wer den Park vorwiegend zu Fuss und umfassender erkunden möchte, nimmt eine längere Fahrt in Kauf und gelangt von Westen her in den Park (<a href="http://www.visitasdonana.com" target="_blank"><em>www.visitasdonana.com</em></a>).Caños de Meca ist ein Geheimtipp: Strände und Buchten für Nacktbadende, Paare, (ehemalige oder ewige) Hippies und Individualisten. Baden vor unvergesslicher Kulisse (Felsen, Pinienwald, Agaven), inklusive Gratisschönheitspflege: Ein Spaziergang bei Ebbe, mit oder ohne Höschen führt zu den Lehmsteinen, wo sich in grünes Naturkleid einschmieren kann, wer die Haut reinigen will.Im Juni, wenn der Thunfisch vom Atlantik in Richtung Mittelmeer wandert, kann <em>Zahara de los Atunes</em> ein interessantes Ausflugsziel sein. Vom 4.-7. Juli 2009 fand der Wettbewerb der 1ª Ruta del Atún statt. 28 Lokale boten eine Tapa mit Thunfisch und ein Glas Bobadillo oder Bier für 3 Euros an (<a href="http://www.rutadelatun.com" target="_blank"><em>www.rutadelatun.com</em></a>). Uns hat er in der Bodega La Botica geschmeckt (<a href="http://www.miraalsur.com/labotica" target="_blank"><em>www.miraalsur.com/labotica</em></a>).<em>Bolonia </em>ist empfehlenswert für seinen schönen Strand und die römische Stadt <em>Baelo Claudia.</em> Ende 2. Jh. v. Chr. entstanden, war sie als Handelshafen eng mit Tanger (Afrika) verbunden. Die Anlagen der Fischsalzung sowie Forum, Tempel, Curia, Markt, Theater, Thermen, Stadtmauern, Aquädukt etc. werden dem Besucher auf attraktive Weise näher gebracht (<a href="http://www.juntadeandalucia.es/cultura/baeloclaudia" target="_blank"><em>www.juntadeandalucia.es/cultura/baeloclaudia</em></a>). In Tarifa, der Hochburg der Windsurfer, bieten verschiedene Organisationen Ausflüge mit dem Schiff an: In der Meerenge können Delfine und Walfische sowie der rege Verkehr der Tanker bestaunt werden (<a href="http://www.whalewatchtarifa.net" target="_blank"><em>www.whalewatchtarifa.net</em></a>). <strong>Grünweisse Exkursionen</strong>Los pueblos blancos, die kalkweissen Dörfer, locken ins Landesinnere. Im Naturpark der Korkeichen versteckt sich <em>Benarrabá</em> (Málaga). Einst eine strategische Festung, wurde das Dorf auf dem Monte Dorón von Arabern (vom Stamm Bereber de Banu Rabbah/Söhne des Rabbah) errichtet. Das Konzept des <em>turismo rural </em>beinhaltet Wandern und Ausruhen. Im Hotel Banü Rabbah können ganze Gruppen (Familie/Freunde) untergebracht werden (<a href="http://www.hbenarraba.es" target="_blank"><em>www.hbenarraba.es</em></a>). <em>El Bosque</em> liegt am Eingang des Naturparks der Sierra de Grazalema, der regenreichsten Zone Spaniens. Hier gibt es eine 5km lange Wanderroute am Rio Majaceite (Rio El Bosque). Starten kann man bei der Forellenzucht, Ziel ist Benamahoma. <em>Vejer de la Frontera</em> mit seiner wunderschönen Plaza de España und dem Panorama ist wohl das schönste weisse Städtchen. <strong>Erinnerungsstücke</strong>Ein Fächer (Solves an der Plaza Palillero, Cádiz), galleta Maria, manchego curado &#8220;Gran Capitán&#8221; (hipersol) oder chorizo  könnten Freunde und Familie zu Hause erfreuen. Empfehlenswert ist ein Einkauf in den kleinen, oft versteckten Quartierläden. «La verdadera cultura no es nacionalista ni pertenece a ningún grupo. Cuando lleguéis a comprender esto, surgirá el auténtico espíritu de la fraternida humana.»KRISHNAMURTI, <span style="font-style: italic" class="Apple-style-span">Perlas de Sabiduría</span></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://vnica.com/?feed=rss2&amp;p=13</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Von Unterhosen und Unterrichten</title>
		<link>http://vnica.com/?p=6</link>
		<comments>http://vnica.com/?p=6#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 11 Feb 2008 09:02:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ama</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.vnica.com/?p=6</guid>
		<description><![CDATA[
&#8230;oder: das Lob der Andersartigkeit.
Da habe ich doch nach langer Zeit wieder einmal einen kompletten Waschzyklus vollendet. Was heisst: Wäsche sortieren, Wäsche waschen, Wäsche hängen, Wäsche holen, und jetzt kommts, Wäsche schliesslich falten und versorgen. Oft komme ich nicht über Stufe 4 hinaus, mangels Zeit, Energie oder Geduld. Mit letzterer konfrontierte ich mich heute tiefenpsychologisch, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.vnica.com/wp-content/uploads/2008/02/von_unterhosen_und_unterrichten_080210_web4.jpg" width="350" alt="Von Unterhosen und Unterrichten" /></p>
<p>&#8230;oder: das Lob der Andersartigkeit.</p>
<p>Da habe ich doch nach langer Zeit wieder einmal einen kompletten Waschzyklus vollendet. Was heisst: Wäsche sortieren, Wäsche waschen, Wäsche hängen, Wäsche holen, und jetzt kommts, Wäsche schliesslich falten und versorgen. Oft komme ich nicht über Stufe 4 hinaus, mangels Zeit, Energie oder Geduld. Mit letzterer konfrontierte ich mich heute tiefenpsychologisch, weil ich in der Waschküche unerwartet auf einen inneren Widerstand stiess, als ich an eine potentielle Vollendung des Waschganges dachte. Rasch war ein Trick zur Hand. Es galt, ein inneres Muster zu überlisten: Anstatt 3mal hoch- und runterzulaufen (nein, die Waschmaschine steht nicht in meiner Wohnung) entschied ich mich für 1mal. Dies bedeutete, die überdurchschnittlich hohe textile Menge von 2 Bettgarnituren, 25 Paar Unterhosen, 6 Bustiers (wobei die Sport-BHs aufgrund erhöhter Stützverpflichtung besonders massiv gehalten sind), 5 Unterleibchen, 12 Sweatshirts, 4 T-Shirts, 5 Frotteetücher, 10 Küchentücher, 5 Pullis, 3 Paar Jeans, 12 Paar Socken und 2 Paar Strumpfhosen zuerst einmal überwiegend knitterfrei, dann aber auch noch verkehrstüchtig in einem durchschnittlich grossen Wäschekorb  zu platzieren und vom Kellergeschoss in die 2. Etage zu befördern. Wieder einmal kam meine maskuline Schulterpartie zum Tragen, und erneut erfuhr ich einen Grund mehr, eine starke Frau zu sein. Im Schwung, mit dem ich infolge versperrter Sicht mehr oder weniger in die Wohnung hineinstolperte, war dann auch der Wechsel von Stufe 4 zu Stufe 5 geschmeidig.</p>
<p>So, und jetzt galt es, Schicht um Schicht abzutragen und damit ordentlich meinen IKEA-Schrank zu füllen. Wenigstens zeichne ich mich bereits durch eine gewisse Routine in Stufe 5 aus – wenn auch diese oft erst bis zu 18 Tagen nach den vorhergehenden Waschphasen eintritt. Eigentlich müsste man bereits von Effizienz sprechen, da ich mir seit einiger Zeit die Bettphase erspare. Vorbei die Zeiten, als ich zuerst noch kamasutrisch verrenkt auf dem Bett sass, Textilien faltete, damit wacklige Stofftürme bildete und infolge zunehmender Erschöpfung in dieser ehemaligen Stufe 5 bei Teilschritt a verharrte, wobei 5b (das Einräumen in den Schrank) meist um einige Zeit verzögert stattfand. Leicht gereizt über meine eigene Ungeradlinigkeit und somit ziemlich unwillig kam ich dann jeweils ans Ziel.</p>
<p>Die Bettphase ist nun also zu einer Stuhlphase geworden. Der Wäschekorb thront auf dem IKEA-Hocker. Nun kann ich mich körperlich voll entfalten und muss lediglich leichte Drehbewegungen ausführen. Die Wäschestücke gelangen so ohne Umschweife direkt vom Korb ins Möbelinnere.</p>
<p>Ich liebe Ordnung, ich verstehe sie aber als Ziel. Als ein Mittel seien die IKEA-Schubladenteiler erwähnt. Ich verwende sie für Socken, Strumpfhosen, Gürtel und natürlich Unterhosen. Auch bei den Unterhosen habe ich eine grosse Entwicklung durchgemacht. Einstmals war die Stufe 5 des Wäschezyklus eng mit der Farblehre Johannes Ittens verbunden. Ich konnte mir – ja ich musste mir damals - diesen aesthetischen Anspruch leisten aufgrund der Farbenvielfalt meiner Unterwäsche. Also: alle rosaroten Höschen zusammen, alle weissen nebeneinander, die Blautöne in eine Kolonne, usw. Nun hat dies aber jeweils die Auswahl beim eigentlichen Einsatz der Wäsche bedeutend erschwert, denn jeder Gestalter weiss: Farbe und Form bilden eine Einheit, und das stoffliche tut das Seine dazu. So musste ich dann jeweils in der Farbgruppe noch weitere Entscheidungen treffen: synthetisch oder Baumwolle, viel oder wenig Stoff, transparent oder blickdicht, uni oder verziert, bestickt oder bedruckt?</p>
<p>So spürte ich heute mit Genugtuung, wie sehr ich mich bereits verändert habe: Längst sortiere ich nicht mehr nach Farben. Der Einordnungs-, Wiedererkennungs- und Auswahlprozess hat sich somit massiv beschleunigt und vereinfacht.</p>
<p>Und schliesslich ist das auch in der Schule so: je unterschiedlicher die Jugendlichen sind, die miteinander eine Klasse besuchen, desto stärker sticht das Eigentümliche, Charakteristische und Spezielle heraus. Wir nehmen Individuen wahr. Heterogen sind diese Klassen. Man will heute die Vielfalt als Chance verstehen, weil man an ihre Grenzen stösst. Doch andererseits kann es Sinn machen, das Gleiche an einem Ort zu konzentrieren, SchülerInnen gleicher Muttersprache in einer Klasse zu vereinen, um trotz Verschiedenartigkeit nachhaltig zu lehren und zu lernen.</p>
<p>Hier wie dort stellt sich die Frage: Wie organisiere ich Vielfältigkeit, damit sie bereichert und nicht blockiert? Wie gehe ich mit Ungleichem um, so dass es sich frei entfalten kann und wir es als ungleich wahrnehmen und schätzen? Und unter welchen Bedingungen kann dabei ein bewegliches Ganzes entstehen, eine Gruppe, die eine Gemeinsamkeit bildet?</p>
<p>Mittlerweilen habe ich die Schubladen und Türen meines Schrankes geschlossen, den Wäschekorb geleert. Es ist vollbracht. Doch wiederum ist es mir nicht gelungen, den Wäschezyklus in einem Zug von Stufe 1 – 5 zu absolvieren. Zu lange habe ich mich schreibend auf der Metaebene aufgehalten.</p>
<p>Einfach ist es nicht, Unterhosen und Unterrichten zu vergleichen. Zu plump wirkt die Gegenüberstellung. Vielleicht ist sie auch einfach einmal anders. Wie wir alle.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://vnica.com/?feed=rss2&amp;p=6</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Was ist ein Blog?</title>
		<link>http://vnica.com/?p=5</link>
		<comments>http://vnica.com/?p=5#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 29 Jan 2008 17:45:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ama</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.vnica.com/?p=5</guid>
		<description><![CDATA[Oops, I do it again….
Mit einem Word-Dokument hat alles angefangen&#8230;und schon gehöre auch ich zum erlauchten Kreise der Blogger. Über Nacht bin ich zu einem Schaufenster meiner Gedanken gekommen. Was stelle ich darin aus, was lasse ich hinten im Lager? Schliesslich soll bloggen nicht zur neuen Hemmungslosigkeit oder zu virtueller FKK ausarten. Auch beim Bloggen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Oops, I do it again….<br />
Mit einem Word-Dokument hat alles angefangen&#8230;und schon gehöre auch ich zum erlauchten Kreise der Blogger. Über Nacht bin ich zu einem Schaufenster meiner Gedanken gekommen. Was stelle ich darin aus, was lasse ich hinten im Lager? Schliesslich soll bloggen nicht zur neuen Hemmungslosigkeit oder zu virtueller FKK ausarten. Auch beim Bloggen muss nicht alles gesagt werden.<br />
Mit den Vierbeinern gehts weiter: In Poitiers hat ein Hund geschossen, was zwei verletzte Personen zur Folge hatte. Und drei Fischer in Nauru verdanken einem Hai ihr Leben. Wer detaillierter staunen will, liest die BaZ von gestern, Seite 42.<br />
Nicht um Leben oder Tod, wenigstens aber um die Physis ging es offenbar auch im Wetten-dass vom Wochenende: In ihrer Busenwette hat eine Baselbieterin ihre 50 Begleiterinnen allesamt an ihrem Decolleté (bleiben wir doch beim &#8220;c&#8221;) erkannt. Dass der Erlös an die Krebsliga weitergereicht wird, ist wenigstens erfreulich. Um der Sendung vielleicht noch einen minimalen pädagogischen Mehrwert abzugewinnen, müsste sich unsereiner nun fragen: Erkenne ich meine Liebste am Decolleté oder meinen Partner an seinem Brusthaar? Als Vorübung empfiehlt sich ein Blick ins Wiki (mit &#8220;k&#8221;), sozusagen als Einstieg oder aber als totaler Ablöscher.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://vnica.com/?feed=rss2&amp;p=5</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>The dog blog</title>
		<link>http://vnica.com/?p=3</link>
		<comments>http://vnica.com/?p=3#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 27 Jan 2008 21:29:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ama</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://vnica.com/?p=3</guid>
		<description><![CDATA[Dies ist der Versuch, einen Blog zu starten.
Was mich momentan besonders beschäftigt, sind Hunde. Viele Menschen geben sich intensiv mit Hunden ab, einige frisieren sie sogar. Da ich keinen besitze, widme ich mich ihnen aus Distanz, rein kognitiv, was ungleich schwieriger ist. Obschon man den Hunden gar nicht entkommen kann. Weshalb ich diesen Blog schreibe.
An [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dies ist der Versuch, einen Blog zu starten.</p>
<p>Was mich momentan besonders beschäftigt, sind Hunde. Viele Menschen geben sich intensiv mit Hunden ab, einige frisieren sie sogar. Da ich keinen besitze, widme ich mich ihnen aus Distanz, rein kognitiv, was ungleich schwieriger ist. Obschon man den Hunden gar nicht entkommen kann. Weshalb ich diesen Blog schreibe.</p>
<p>An einem sonnigen Tag wie heute strömte das Volk auf die Spazierwege und Uferpfade, mit Kind, Kegel und Vierbeiner. Plötzlich stieg eine Ahnung in mir auf: Könnte es sein, dass Hunde immer kleiner werden? Sie erscheinen mir bei jeder Begegnung weniger voluminös, dafür aber putziger – oder bin ich nochmals ein Stück in die Höhe geschossen? Na jedenfalls wirken Hunde auf mich immer katzenähnlicher. Diese Ahnung gelangte in mein volles Bewusstsein, als ich heute nach langer Zeit wieder einmal einem Sennenhund begegnete, gross, haarig und kräftig. Ein richtiger Hund eben, kein handtaschengrosses Mietzewauwau, das beinahe verloren geht, lässt man es von der Leine. Und so kam ich auf die Idee, mir auszurechnen, wie viele von diesen neuartigen Minihunden in so einem ursprünglichen, nicht ganz, aber doch beinahe hüfthohen Tier Platz hätten. Ich kam auf ca. 50 Stück.</p>
<p>Da Hundchen auch mal mit Herrchen auf Reisen geht, stellt sich nun die Frage nach den Zulassungsbedingungen im Flugzeug. Vermutlich ist das Problem mit der Festlegung einer maximalen Gewichtsgrenze zu lösen. Versuchen wir es mal mit 60 kg. Wenn da einer mit einem Schäferhund kommt, geht das ja noch, eine kompakte, saubere Sache. Jetzt stellen Sie sich aber vor, ein Hundebesitzer geht an die Grenzen und will voll profitieren – und nimmt gleich seine 50 geliebten Miniaturhündchen mit. Und da er mit einer Anklage wegen Tierquälerei rechnen müsste, wenn er sie alle in eine Dogbag quetschen würde, bindet er jedes der 50 Hündchen fein säuberlich an eine Leine. Die maximale Gewichtslimite wäre wohl nicht überschritten, aber ob sie es überhaupt bis zum Euroairport schaffen würden? Wie gesagt, der Schritt vom Hund zur Katze erscheint mir heute nicht mehr gross, und er ist umso kleiner, wenn einer mit einem Hundeknäuel einchecken will.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://vnica.com/?feed=rss2&amp;p=3</wfw:commentRss>
		</item>
	</channel>
</rss>
